INLINE-OPTIONSSCHEINE DER SOCIETE GENERALE

Bulle und Bär gönnen sich eine Pause? Der Markt plätschert vor sich hin? Bewahren Sie einen kühlen Kopf und ziehen Sie Ihr Depot aus dem Sommerloch! Mit Inline-Optionsscheinen können Anleger auch dann profitieren, wenn die Märkte seitwärts tendieren. Bei der Société Générale finden Sie über 23.000 Inline-Optionsscheine auf mehr als 75 Basiswerte aus den Anlageklassen Aktien, Indizes, Rohstoffe und Währungspaare – die umfangreichste Produktpalette am Markt!
 

PRODUKTFINDER VARIANTEN INFOMATERIAL
Seitwärtstrends handeln

Inline-Optionsscheine zählen wie StayHigh- und Stay-Low-Optionsscheine zu den exotischen Optionsscheinen. Deren gemeinsames Merkmal ist die Ausstattung mit (mindestens) einer Barriere (Knock-Out Barriere). Jeder Inline-Optionsschein besitzt eine obere und eine untere Barriere, die gemeinsam einen Kurskorridor (Range) bilden. Solange der Kurs des Basiswerts bis zum finalen Bewertungstag des Inline-Optionsscheins weder die obere Barriere berührt oder überschreitet noch die untere Barriere berührt oder unterschreitet, erhalten Sie eine standardisierte, maximale Rückzahlung. Für Inline-Optionsscheine der Société Générale liegt dieser Rückzahlungsbetrag bei 10 Euro. Sollte jedoch eine der Barrieren zu einem beliebigen Zeitpunkt während des Beobachtungszeitraums berührt oder durchbrochen werden, verfällt der Inline-Optionsschein sofort wertlos.

Beispielszenario

Wenn der Basiswert während des gesamten Beobachtungszeitraums keine der beiden Knock-Out Barrieren erreicht, beträgt die Rückzahlung 10 Euro. Andernfalls beträgt die Rückzahlung 0,001 Euro.
Markterwartung

Sie spekulieren darauf, dass der Preis eines Basiswerts, etwa einer Aktie, innerhalb eines bestimmten Zeitraums, etwa der nächsten 3 Monate, keine nennenswerten Be­wegungen vollziehen wird. Bei einem angenommenen ­Aktienkurs von 50 Euro vergleichen Sie zwei Inline-­Optionsscheine identischer Laufzeit miteinander: Inline-Optionsschein A mit dem breiten Kurskorridor von 40 bis 60 Euro kostet 7 Euro, während für den Inline-­Options­schein B mit dem engeren Korridor von 45 bis 55 Euro ­lediglich 4 Euro zu bezahlen sind.

Je breiter der Kurskorridor, je größer der Abstand zwischen den Barrieren ist, desto niedriger ist das Risiko ihrer ­Berührung oder Durchbrechung. Je geringer wiederum das Risiko des wertlosen Verfalls ist, desto höher steigt der Preis eines Inline-Optionsscheins. Da die Maximalrück­zahlung von 10 Euro bereits bei Eröffnung einer Position bekannt ist, lassen sich Chancen und Risiken von Inline-Optionsscheinen anhand der Maximalrenditen gut ver­gleichen. Inliner A kann maximal noch 3 Euro zulegen, ­bezogen auf den Einsatz von 7 Euro bedeutet das eine mögliche Rendite von knapp 43 Prozent. Diese ist nicht gefährdet, solange sich die Aktie vom aktuellen Preis nicht mehr als 20 Prozent nach oben oder unten bewegt. Inliner B bietet zwar 150 Prozent Gewinnmöglichkeit (6 Euro ­Kurspotenzial bei 4 Euro Kapitaleinsatz), allerdings darf die Aktie – vom aktuellen Kurs aus betrachtet – im gesamten ­Beobachtungszeitraum nicht mehr als zehn Prozent ­steigen oder fallen.

Sofern der Kurs der Aktie im Beobachtungszeitraum die obere Barriere berührt oder überschreitet oder die untere Barriere berührt oder unterschreitet, realisieren Sie einen Totalverlust. Der Inline-Optionsschein verfällt wertlos. In diesem Fall erhalten Sie von der Emittentin eine Rück­zahlung von 0,001 Euro.
 

Sensitivitäten

Vergleichen Sie klassische Call- oder Put-Optionsscheine mit Inline-Optionsscheinen, so stellt sich der Einfluss von abnehmender Restlaufzeit oder auch steigender Volatilität auf die Preise beider Hebelproduktgattungen exakt gegenläufig dar. Während der Wert klassischer Call- oder Put-Optionsscheine mit der Restlaufzeit fällt, da auch die Wahrscheinlichkeit für das Erreichen eines beliebigen Zielkurses mit jedem Tag geringer wird, steigt der Preis eines Inline-Optionsscheins mit jedem Tag ohne nennenswerte Kursbewegungen des Basiswerts an. Beim Inline-Optionsschein profitieren Sie also von einem positiven Zeitwerteffekt, da mit jedem Tag die Wahrscheinlichkeit sinkt, dass eine der beiden Barrieren erreicht wird, was den wertlosen Verfall des Produktes auslöst. Ganz ähnlich verhält es sich mit dem Einfluss der Volatilität (Kennzahl für die Häufigkeit und Intensität von Preisschwankungen innerhalb eines ­bestimmten Zeitraums): Je höher die erwartete ­Schwankungsbreite eines Basiswerts ist, desto teurer ­werden klassische Call- oder Put-Optionsscheine, da auch das Erreichen sehr hoher oder niedriger Basispreise jetzt möglich erscheint. Der Preis eines Inline-Optionsscheins fällt hingegen mit steigender Volatilität, da nun auch scheinbar weit vom aktuellen Kurs des Basiswerts entfernte ­Barrieren mit höherer Wahrscheinlichkeit berührt oder durchbrochen werden. Spekulative Anleger, die in ­Inline-Optionsscheine investieren, sollten immer auch von fallenden Schwankungsbreiten des Basiswerts überzeugt sein.
 

Tipps & Tricks
Wenn Sie den Kauf eines Inline-Optionsscheins in Er­wägung ziehen, wählen Sie den Abstand zwischen den Barrieren nicht zu gering oder eine Barriere zu nahe am aktuellen Preis des Basiswerts. Bedenken Sie, dass lange Restlaufzeiten nicht nur die mögliche Rendite, sondern auch das Risiko erhöhen. Planen Sie ausreichend Zeit ein, um auf starke Marktschwankungen zu reagieren, sollten diese sich negativ auf Ihre Position auswirken. Handeln Sie stets diszipliniert und überlegen Sie schon vor Aufbau der Position, bei welchen Kursmarken des Basiswerts und des Inline-Optionsscheins Sie aus der Position aussteigen möchten. Beobachten Sie zumindest börsentäglich, ob sich der Preis des Basiswerts einer Barriere nähert, überprüfen Sie permanent Ihre Markteinschätzung und ver­kaufen Sie rechtzeitig, um einen Totalverlust zu vermeiden.

PRODUKTVARIANTEN VON INLINE-OPTIONSSCHEINEN

End Inline-Optionsscheine
sind die etwas teurere, da weniger riskante Variante des Inline-Optionsscheins: Hier muss sich der Preis des Basiswerts lediglich am letzten Bewertungstag innerhalb des Kurskorridors befinden, damit die Maximalrückzahlung von 10 Euro realisiert wird. Besonders hohe Renditen versprechen End Inline-Optionsscheine folglich dann, wenn der Preis des Basiswerts bei Erwerb des End Inline-Optionsscheins außerhalb des Kurskorridors liegt und Sie darauf spekulieren, dass er sich bis zum Ende des Beobachtungszeitraums hin wieder innerhalb der Spanne bewegt.

Duo Inline-Optionsscheine
beziehen sich anders als Inline-Optionsscheine nicht auf einen, sondern auf zwei Basiswerte. Während des gesamten Beobachtungszeitraums dürfen die Preise beider Basiswerte ihren jeweiligen Kurskorridor nicht berühren oder verlassen, ansonsten verfällt das Anrecht auf den Rückzahlungsbetrag in Höhe von 10 Euro. Durch die Übernahme des doppelten Risikos ist der Preis des Duo In­line-Optionsscheins deutlich günstiger, was höhere Renditen ermöglicht.

Trend Inline-Optionsscheine
verfügen wie Inline-Optionsscheine ebenfalls über einen Kurskorridor. Dieser ist jedoch nicht über den gesamten Beobachtungszeitraum hinweg konstant: Indem die obere und untere Barriere des Korridors wöchentlich um einen bestimmten Abstand (berechnet etwa in Indexpunkten, in Euro oder US-Dollar etc.) nach oben verschoben werden, ermöglichen Trend Inline-Optionsscheine die Spekulation auf die Fortsetzung eines Aufwärtstrends.
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